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Linksfraktion Dinslaken; DIE LINKE. Fraktion im Kreistag Wesel

Besser spät als nie: CDU erkennt Sinnlosigkeit des Schwarze-Heide-Flughafens

Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Dinslaken beantragt, dass die Stadt den Verkauf der Gesellschafteranteile an der Flugplatzgesellschaft Schwarze Heide mbH einleitet. Derzeit verfügt Dinslaken über 21% der Anteile.

„DIE LINKE unterstützt diesen Antrag, die Schwarze Heide war immer ein defizitäres Prestigeobjekt ohne Sinn“, erklärt dazu der Vorsitzende der Dinslakener LINKEN-Fraktion, Gerd Baßfeld. Auch aus ökologischen Gründen sei die Unterstützung der Flughafengesellschaft mit öffentlichen Mitteln nicht vertretbar, so Baßfeld.  

„Der Flugplatz ist ein Millionengrab. Seit Jahren weist DIE LINKE darauf hin, dass

die Flugplatzgesellschaft chronisch defizitär ist und nur mit öffentlichen Zuschüssen, die sich die Kommunen und der Kreis gar nicht leisten können, am Leben erhalten wird. Auch für die Zukunft ist keine Wirtschaftlichkeit zu erwarten“, so Hanne Kasper, stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im Kreistag.

Über Jahre haben die Gesellschafter durch ihre Betriebskostenzuschüsse die Insolvenz der Gesellschaft verhindert, die immer wieder durch Fehlannahmen und Verklärungen den Eindruck erweckt hat, man könne durch bestimmte Maßnahmen den Betriebskostenzuschuss senken, so DIE LINKE.

Dass der individuelle Geschäftsverkehr des Düsseldorfer Flughafens nach dessen Kapazitätserweiterung übernommen werden könne war eine ebenso unrealistische Einschätzung wie die, die 2010 mit Steuergeldern verlängerte Landebahn könne den Flughafen profitabel machen.  

„Wir freuen uns, dass die CDU nun endlich auch erkannt hat, was uns LINKEN immer klar war. Das Lehrgeld musste aber leider nicht die CDU tragen, das tragen die Bürger*innen, deren Geld zur Unterstützung der Schwarzen Heide verschleudert wurde und wird“, so Hanne Kasper. Einen Mehrwert für die Bevölkerung habe das Projekt nie gehabt.