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Linksfraktion Dinslaken

Linke wollen Bürgerservice GELBE SÄCKE für Dinslaken erhalten

Die Fa. Schönemackers, zuständige für Verwertung und Vermarktung als Teil des dualen Systems will, dass ab 2022 nur noch 2 Rollen gelbe Säcke pro Jahr an Dinslakener Bürger:innen auf Antrag ausgegeben werden. Die Stadt Dinslaken wurde lediglich über die Abschaffung dieses Bürgerservice informiert.

DIE LINKE geht davon aus, dass durch diese Aktion die Anschaffung und Aufstellung von Gelben Tonnen durch die Fa. Schönemackers erzwungen werden soll. Dies ist allerdings nur Eigentümern, Vermietern von Wohnungen möglich. „Tausende von Mieter:innen in Dinslaken werden dazu genötigt,  Abholkarten für 2 Rollen Gelbe Säcke pro Jahr als Bittsteller bei der Fa. Schönemackers schriftlich oder telefonisch zu beantragen. Wer mehr gelbe Säcke will muss dies begründen, weiß die Linksfraktion.

Detlef Fuhg, Parteisprecher erläutert die Sache so: „Die Bürger haben bereits beim Einkauf für die Verwertung der Verpackung bezahlt. Die Fa Schönemarkers ist Teil des dualen Systems und bekommt die Abholung des Verpackungsmülls vergütet. Es ist die Pflicht der Fa. Schönemackers die gelben Säcke einzusammeln und abzutransportieren.

Für die Linke ist es ein Skandal, dass die Fa Schönemackers die Bürger:innen zu Bittstellern  machen will, die bevor es überhaupt gelbe Säcke gibt, noch Anträge auf Bezugskarten stellen müssen.

Um diesen Irrsinn entgegenzutreten hat die Linksfraktion einen Antrag an den Hauptausschuss gestellt, der beschließen soll, dass die Verwaltung zügig mit der Fa. Schönemackers in Verhandlung tritt.

DIE LINKE will erreichen, dass die Ausgabe der Berechtigungsscheine und die Ausgabe der gelben Säcke auch weiterhin über die Stadt Dinslaken als Bürgerservice erfolgt.