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Linksfraktion Dinslaken

Die Co2 Ampeln stehen bereits auf Rot

Fraktionsvorsitzender Gerd Baßfeld

Linke fordern weitergehende Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Präsenzunterrichtes

Die Fraktion der Partei Die Linke fordert in einen weitergehenden Antrag für die Sitzung des Stadtrates am 24.11.2020 die Beschaffung von mobilen und permanenten Luftreinigungsfilteranlage mithilfe der vom Land NRW erst jüngst gewährten Fördermittel, weil die bisherigen Maßnahmen nicht ausreichen, um Kindern- und Jugendlichen, Lehrkräften und dem übrigen Personal an Schulen einen wirkungsvollen Ansteckungsschutz zu bieten und so Bildungsverluste zu verhindern.

„Das desaströse Versagen der Landesregierung, Kommunen und Schulen kein taugliches Handlungsinstrumentarium anzubieten und sie mit den Problemen allein zu lassen, trägt hierzu in erheblichem Maße bei“, so Pressesprecher der Linksfraktion, Dieter Holthaus

Mit ihrem Antrag will die Linksfraktion auch geklärt haben, nach welcher Prioritätenliste Dinslakener Schulen sukzessive mit Luftreinigungsanlagen ausgestattet werden, aber auch welche Kosten zum Betrieb der Luftreinigungsgeräte inklusive Wartung, Personaleinsatz, Schutzbekleidung und für die Entsorgung des konterminierten Filtermaterials benötigt werden.

Die Linksfraktion zeigt sich verwundert über die erst jetzt erfolgten Bemühungen der Verwaltung. Gerd Baßfeld, Vorsitzender der Linksfraktion hierzu: „Die von der Sozialdezernentin in Auftrag gegebene Beschaffung von Co2 Ampeln in unzureichender Zahl für Dinslakener Schulen kommt viel zu spät. Nicht Schülerschaft und das Lehrpersonal müssten ein „gutes Gespür für die Raumluftqualität bekommen“, die Verantwortlichen der Stadtverwaltung müssten endlich begreifen, dass die Co2 Ampeln bereits auf Rot stehen.“

Die Ratsfraktion der Partei Die Linke will in der kommenden Ratssitzung vom Baudezernenten und von der Sozialdezernentin wissen, welche Anstrengungen die Verwaltung seit März des Jahres unternommen hat, um durch geeignete Maßnahmen wirkungsvollen Ansteckungsschutz zu bieten, um so Bildungsverluste zu verhindern.